Tonwärts.
Salut, ich bin d’ Nicoletta.
Meine Arbeit mit Ton begann vor zehn Jahren – mit dem Bau eines Rakkuofens und der Faszination für diese alte Technik. Seither begleitet mich das Elementare und das Spiel zwischen Kontrolle und Loslassen.
Ich arbeite im Spannungsfeld zwischen freier künstlerischer Arbeit und angewandter Form. In meinen mehrteiligen keramischen Wandarbeiten suche ich nach einem Zusammenspiel von Wiederholungen. Gleichzeitig entwickle ich Giessformen und funktionale Stücke, bei denen sich durchdachtes Design und praktische Nutzbarkeit ergänzen.
Ein Herzensprojekt ist die Zusammenarbeit mit meinem Sohn, der Koch ist: Gemeinsam entwerfen wir Teller und Gefässe für die Gastronomie – Keramik, die das Essen nicht nur trägt, sondern begleitet. Diese giesse oder drehe ich auf der Scheibe.
Meine Wurzeln liegen im Grafikdesign – viele Jahre arbeite ich als Gestalterin. Die visuelle Sprache, das Spiel mit Fläche, Kontrast und Rhythmus beeinflussen auch heute meine keramischen Arbeiten.
Mich interessieren Übergänge – zwischen Kunst und Handwerk, Objekt und Raum, Funktion und freier Form.
Zwischen dem, was bleibt, und dem, was sich verändert.